FasZINNation, die Wappenfrage

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SpielerZwo
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Unterschriftenliste online

Beitragvon SpielerZwo » 17.12.2017, 16:08

Hallo VfL-Fans, Hallo Wolfsburger, eure Stimme ist gefragt!

Die Initiative „FasZINNation“ hat eine Online-Petition für die Wiedereinführung unseres Zinnenwappens erstellt.
Gemeinsam wollen wir mit einer Unterschriftensammlung demonstrieren, dass Wolfsburg zu seinen Zinnen steht.
Wir wollen zeigen, dass der Wunsch nach der Rückkehr unseres Zinnenwappens als offizielles Vereinswappen des VfL Wolfsburg viele Menschen bewegt.

Alle VfL-Fans, Sympathisanten, oder Menschen, die unser Anliegen einfach nur unterstützen möchten, laden wir ein, die Online-Petition von „FasZINNation“ zu unterzeichnen.
Geht hierzu einfach auf folgenden Link: http://www.openpetition.de/!zinnenwappen

Tragt Name, Adresse, sowie eure E-Mail-Adresse ein und klickt auf „UNTERSCHREIBEN“. Es ist auch möglich, anonym zu unterschreiben. Hierzu bitte das entsprechende Feld ankreuzen.

Vieles hat sich seit der letzten Unterschriftensammlung 2011 verändert. Die Fanszene ist gewachsen, was unser Fanfilm eindrucksvoll dokumentiert hat. In der VfL-Geschäftsführung kam es mit dem Ausscheiden von Thomas Röttgermann,
der hinsichtlich seines Umgangs mit der Wappen-Thematik bei vielen Fans in der Kritik stand, zu personellen Veränderungen. Der langjährige VfL-Geschäftsführer Wolfgang Hotze soll im Januar 2018 in den Aufsichtsrat wechseln.
Es bahnen sich neue Einflüsse beim VfL an, die unsere Rückkehr zum Zinnenwappen begünstigen könnten.

Im Sommer 2017 konnten wir Fans den Verein bereits dazu bewegen, unseren Leitspruch „Arbeit – Fußball – Leidenschaft“ zu übernehmen. Um diesen Spruch auch authentisch mit Leben zu füllen, ist die Wiedereinführung des Zinnenwappens zur Saison 2018/19 der nächste Schritt, zu dem wir die Verantwortlichen alle gemeinsam motivieren wollen.
BESINNEN FÜR DAS W MIT DEN ZINNEN!

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rick_wob
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Re: FasZINNation, die Wappenfrage

Beitragvon rick_wob » 13.04.2018, 01:25

auch wenn die lage derzeit sehr chaotisch scheint und die prioritäten erstmal lauten "abstieg verhindern", wie sieht es mit der wappenfrage derzeit aus?
gibt es schon ein entgegenkommen von vereinsseite "GMBH"? wie schätzt ihr die lage ein oder wird sich in den kommenden jahren da nicht viel ändern?
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FasZINNation
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Ein Plädoyer für das alte Wappen

Beitragvon FasZINNation » 25.05.2018, 18:00

Ein Plädoyer für das alte Wappen

»Das passt nicht mehr« — »Nee, das ist nicht der zukünftige VfL«, dachte sich 2002 die Marketingabteilung des VfL Wolfsburgs, als sie über das Zinnen-Wappen in ihrer neuen Strategieausrichtung nachdachten. Sie überzeugten die Führungsetage von der nötigen Überarbeitung und aus Wunsch wurde so Wirklichkeit.

Das Resultat konnte allerdings keine große Begeisterung entfachen. Von vielen Fans wurde das Vorgehen als übergriffig empfunden und das neue Logo abgelehnt. Es formierten sich Proteste gegen den Alleingang ›von oben‹. Der Verein brachte seinerseits kein Verständnis für die empörte Anhängerschaft auf und ignorierte deren lästigen Gegenargumente, um abzuwarten, ob sich die Gemüter legen. Man wartet immer noch…

Dabei gibt es vier zentrale Gründe für den bestehenden Unmut:
1. Das angekündigte Redesign ist in der Vielfalt seiner Änderungen übers Ziel hinausgeschossen,

2. Das VfL-Emblem wurde bei der Überarbeitung fälschlicherweise als Logo und nicht als Vereinswappen behandelt,

3. Man hat die Trägerschaft, die Fans, die sich mit dem Wappen schmücken sollen, nicht einbezogen und

4. Die Idee, wofür das heutige Logo steht, bietet keine Grundlage für eine Identifizierung.

Aber der Reihe nach, beginnend mit einem Blick aus der gestalterischen Perspektive auf die damalige Überarbeitung.

1.
Ein Redesign erfolgt, wenn die Repräsentation der dahinterstehenden Marke angepasst werden soll. Es ist ein Signal der Neupositionierung an Kunden und MitstreiterInnen. Die Marke soll sich in ihrem Gebiet positionieren, mithalten oder nachziehen, um sich im Hier und Jetzt erfolgreich zu behaupten. Ist das Logo außerdem nicht mehr zeitgemäß oder lässt sich schlecht in aktuellen Medien darstellen, muss es ebenfalls erneuert werden. Die Gründe passten zu dem Anliegen der damaligen Situation. Der VfL hatte sich sportlich in der Bundesliga etabliert, nun wollte man ›oben mitspielen‹, und aus dem VfL eine ›europäische Hausnummer‹ machen. Mit diesem Briefing saßen die damaligen Designer vor dem Zinnen-W und suchten nach einer attraktiven Übersetzung, um die neue Message zu transportieren.

In einer ersten Bestandsaufnahme hätte man dabei feststellen müssen, dass die bestehende Message so schlecht gar nicht ist: Ein in Grün gehaltenes, gut lesbares ›W‹ in einem Kreis. Hinzukommen die prägenden Zinnen der ›W-Enden‹, welche auf die Andeutung einer Burg hinweisen. So lässt sich ohne weitere Vorkenntnis auf eine »W-Burg« schließen. Achtet man darüber hinaus auf Schönheit und Modernität, so lässt sich sicherlich streiten… denn zugegeben: Die Ästhetik der visuellen Kennzeichnungen von Bundesligavereinen ist eine eigenwillige. Störrisch und stolz überdauerten die in sich vertrackten Zeichen mit ihren Miniaturschriftzügen, Tiersymbolen und schlecht platzierten Großbuchstaben die Jahrzehnte. Die alljährliche Stecktabelle gleicht einem hieroglyphischen Desaster und ist für glühende Fußballfans unter 9 Jahren eine zeichnerische Herausforderung. Möglich, dass man sich in diesem Vergleich innovativ abheben wollte. Die Frage, auf die ich später noch mal ausführlicher eingehen möchte, ist jedoch, ob diese Kriterien in diesem Fall so eine entscheidende Rolle spielen sollten. Bleiben wir zunächst bei dem Vergleich: Zinnen-W vs. neues Logo. Für die Modernisierung führte man statt dem Kreis einen stilisierten Kringel ein und kappte die altertümlichen Zinnen. Um den Kontext zum Standort zu bewahren, ersetzte man die Burganlehnung durch abgerundete Schrägen, welche die denkmalgeschützten Schornsteine des VW-Werkes symbolisieren. Das starke Primärgrün wurde durch ein dem Stadionrasen nachgeahmtes Hellgrün ausgetauscht. Damit hätte man ein spritziges Logo, was auch im Bundesligavergleich deutlich moderner daherkommt. Doch leider hat man kein besseres Icon geschaffen. Der neue Grünton bereitete bei einigen Printmedien und Bildschirmen Schwierigkeiten in der Kontrastdarstellung. Die Entscheidung für eine Art Kringel ist grafisch zwar die bewegtere, dynamischere Form, aber auch die unentschiedenere; laut Wörterbuch wird sie so definiert: »ein kleiner Kreis, den jmd. irgendwohin gezeichnet hat«. Und zu guter Letzt bleibt statt der plakativen Aussage »W-Burg« für Eingeweihte nur die folgerichtige Entschlüsselung »W-erk«.

Trotz dieser Schwächen wurde das Logo vorgestellt und musste — darum ist der Direktvergleich wichtig — von jetzt auf morgen als neues Zeichen funktionieren. Es waren nämlich so viele visuelle Charaktereigenschaften angefasst worden, dass das Resultat weit über ein Redesign, oder gar eine bloße neue Variante hinausging. Damit ist es nicht verwunderlich, dass das Logo von Anfang als »das neue Logo« in den Sprachgebrauch einging. Es war nicht ›gewachsen‹ oder ›weiterentwickelt‹, es war einfach neu.

2.
Überrumpelt davon stellten sich vielen Fans die Frage: »Warum denn eigentlich überhaupt ein neues Logo?« Beantwortet wurde die Einführung mit Begriffen aus der dahinterstehenden Markenpositionierung wie »innovativ und prägnant« »nach oben offen« »dynamisch und aufstrebend« oder »Vorwärtsentwicklung«. »Iss doch schick« war auch zu hören. Schlagwörter, die VfL-Fans weder in Ekstase versetzten, noch die Änderung verständnisvoll erklärten, warum sich ein neues Zeichen für etwas ausgedacht wurde, was doch bereits ein unverwechselbares Zeichen / einen unverwechselbaren ›Namen‹ hat. Das neue Symbol war zu einer modischen Transporthülle für eine Erfolgsbotschaft geworden. Das Wappen war weg. Unser Wappen war weg. Wappen? Richtig, denn die eigentümlichen Zeichen der Fußballvereine sind in ihrem Ursprung Vereinswappen und keine Logos. Hier verbirgt sich ein großer Knackpunkt in der Behandlung, dessen Differenzierung noch Jahre später erklärt werden muss. In der Berichterstattung wird die »Logo-Diskussion« erwähnt oder »der Streit über das neue Logo«. Völlig zurecht, denn nach der Überarbeitung ist das, worüber wir sprechen, ein ›VfL-Logo‹. Ein Logo, welches damals brutal das VfL-Vereinswappen ersetzt hat. Wir, die Fans, der Verein sind seither wappenlos.

Die traditionelle Funktion eines Wappens nicht zu berücksichtigen, war ein eklatantes Versäumnis. Denn ein Wappen hat eine ganz andere Funktion als ein Logo. Es kommuniziert mit einer eigenen Symbolik und Formsprache, die klassischerweise aus der Heraldik stammt. In ihr werden Standesattribute, Beziehungen und lokale Verortungen und Verankerung ausgedrückt. Hier haben Wesen Eigenschaften, Pflanzen und Symbole heilige Ursprünge. Eine Kodierung, die trotz langer Historie, offensichtlich oder mit etwas Nachforschen lesbar geblieben ist. Beispielsweise deuten Bayern Münchens bayrische Flagge, Schalkes umrandendes ›G‹ oder Kölns Dom innerhalb der Wappen auf ihre Spielstandorte hin. Die ikonische HSV-Raute ist als Symbol der Handelsschifffahrt zuzuschreiben und erinnert an den Zusammenschluss dreier Vereine der Hansestadt. Ein traditionelles Wappen verweist auf die Herkunft, klärt Zugehörigkeiten und stellt durch symbolische Attribute eine klare Botschaft des Absender vor. Die Träger eines Wappens sind dabei mehr als Sympathisanten. Sie sind Angehörige, die sich mit ihrem Zeichen vorstellen und der Identifikation eine hohe und langjährige Wichtigkeit beimessen. Darum ist die Formbewahrung als visueller Ausweis ein nötiger Bestandteil des Wappens. Und genau darum ist es zeitgenössischen oder modischen Ästhetikregeln eben nicht unterworfen.
Hinzukommt, dass im Fußball ein Wappen emotional aufgeladen wird. Es ist mit einer wilden Romantik verbunden, fern ab von Pay-TV, interaktiver Bandenwerbung und kalkulierenden Spielerberatern. Man trägt das Wappen auf der Brust, küsst es bei Toren und lässt es sich auf die Wade tätowieren. Der Wimpel hängt im Partykeller, im Auto, am Arbeitsplatz; der Sticker ziert Schulmäppchen, das Graffiti Autobahnbrücken. Die Fans des VfL haben ihn, den Club, als beständige Leidenschaft in ihr Leben integriert, das Wappen ist ihr stolzer Ausdruck dafür. Seine Änderung ist demnach äußerst heikel und hätte sehr sensibel angegangen werden müssen. Zwar haben mehrere Zinnen-W-Wappen nebeneinander existiert, die meisten von ihnen, konnten trotzdem als legitimierter Absender bezeichnet werden, da sie den Ursprung der Symbolik nicht verletzten. Dafür stand besonders herausgenommen das ›W‹ mit den Burgzinnen, das Herz des Wappens. Möglich, das diese Argumentation regional nebensächlich erschien, weil man es in Wolfsburg, Standort des Fortschritts und der Innovation, einfach tatsächlich nicht so sehr mit Tradition, »Wappen« und dergleichen hat.

3.
In Wolfsburg hat man es neben der fehlenden Sensibilität für sein ursprüngliches Emblem zusätzlich verpasst, die Gruppe, die das neue VfL-Zeichen nach Außen präsentiert und sich damit schmücken sollte, nach ihrer Meinung zu fragen. Und das, obwohl man 2002 gerade damit begann, zu einem Gefüge zusammenzuwachsen. Eine neue, richtige Spielstätte war geschaffen worden, der VfL erarbeitete sich so langsam überregional etwas Respekt, wir Fans entwickelten ein neues Selbstbewusstsein und waren stolz über die Zugehörigkeit in der ersten Liga. Dieses Gemeinsame war durch das förmliche Aufzwingen des neuen Logos, in ein »die dort« und »wir hier« zurücksortiert worden und führte zu einen erheblichen Vertrauensbruch. Denn die vielen Fans, die bereits hunderte Male den Konzern und seine besondere Beziehung zum VfL verteidigt hatten, bekamen an dieser Stelle selbst die autokratische Macht des Eigentümers zu spüren.

4. und Fazit
Die angeführten, vor allem zurückliegenden Umgangsfehler reichen aus, um zu erklären, warum die Gewöhnung an das neue Logo nie richtig erfolgt ist. Man könnte dagegen halten, und es als ›nur ein‹ Zeichen sehen, denn der Verein dahinter ist ebenfalls im ständigen Wandel. Sicher ist: Es ist ›das‹ Zeichen, unter dem wir Deutscher Meister geworden sind. Gewichtige Punkte auf der Gegenseite, aber ein weiteres, wenig gesehenes Argument macht es letztendlich unmöglich, sich mit dem derzeitigen Logo zu identifizieren. Und das ist die oben erwähnte Erfolgsmessage, die das Logo in sich trägt. Damals wurde nämlich nicht nur ein Logo eingeführt, sondern auch eine Vision von einer strahlenden erfolgsbringenden Zukunft des VfLs heraufbeschworen. Der Start für die Umsetzung dieser Vision ist in diesem Heilsbringer-Logo für alle sichtbar gemacht worden. Nochmal die Schlagwörter hierzu: oben mitspielen, nach oben offen, europäische Hausnummer, dynamisch, prägnant, innovativ, Vorwärtsentwicklung… Wie wir wissen, ist die geplante Etablierung im oberen Drittel (heimlich Viertel) zum großen Teil und trotz positiver Ausschläge eine Illusion geblieben — viele mittelmäßige oder gar abstiegsgefährdete Saisons bestätigen das. Doch trotzdem hat sich damals etwas eingeschlichen: Eine Verheißung, die uns Fans nach wie vor verführt und kurz darauf enttäuscht, ein Versprechung, dessen Nicht-Erfüllung uns soviel medialen Spott beschert und ein vermessener Anspruch, der intern im Verein für erhebliche Identitätsschwierigkeiten sorgt. Dieses überzogene Erfolgsdenken verkörpert unser aktuelles Logo. Und das wirkt, insbesondere angesichts einer fehlenden Nachhaltigkeit und Kontinuität auch noch unangenehm lächerlich. Wir spielen unter einem Logo, dessen Botschaft so selten etwas mit der Realität zu tun hat und dessen brutale Einführung so exemplarisch für viele nicht zu Ende gedachte Kurswechsel steht. An eine sportliche Erfolgsstrategie, alleine vom Werk aus gelenkt, daran lässt sich derzeit und mit Blick auf die zurückliegenden 21 Bundesligajahre schwer glauben. Darum sollten wir uns wieder als das präsentieren, was wir zumindest immer waren, sind und bleiben: Als Wölfe aus der W-Burg.
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Re: FasZINNation, die Wappenfrage

Beitragvon Schmidt » 26.05.2018, 12:51

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Re: FasZINNation, die Wappenfrage

Beitragvon FasZINNation » 05.06.2018, 21:45

Liebe VfL-Fans,
unsere Online-Petition läuft nur noch wenige Tage – Endspurt ist angesagt! Je mehr Menschen unsere Petition unterstützen, desto aussagekräftiger kann unser großer Wunsch, die Rückkehr zu unserem Zinnenwappen zur Saison 2018/19, an die Geschäftsführung der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH kommuniziert werden.

Du kennst VfL-Fans und/ oder potentielle Unterstützer aus deiner Familie oder aus deinem Freundes- und Bekanntenkreis, die unsere Petition noch nicht unterzeichnet haben? - sprich Sie an und bitte Sie um die Unterzeichnung der Petition. Jeder Einzelne ist ein Teil des Ganzen.

-> www.openpetition.de/!zinnenwappen/

Auf geht’s, für Wolfsburg und für unser unersetzbares Zinnenwappen!

PS: Über die aktuellen Entwicklungen und Aktionen rund um das Zinnenwappen kannst du dich zusätzlich über ein Abo unserer Seite https://www.facebook.com/faszinnation/ auf dem Laufenden halten.
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Re: FasZINNation, die Wappenfrage

Beitragvon FasZINNation » 11.06.2018, 15:38

Über 5000 Namen und 45 Aussagen für unser Wappen.

Nachdem in der letzten Woche auf Spruchbändern in der ganzen Stadt für die Wiedereinführung von unserem Zinnenwappen geworben wurde, wurde heute morgen das Thema auch den VfL Mitarbeitern näher gebracht.
Auf ihrem Weg zum Arbeitsplatz hingen 45 plakative und persönliche Aussagen von Befürwortern unseres Wappens. Unser Ziel ist es inhaltlich und ehrlich zu überzeugen und dabei alle Beteiligten bestmöglich mitzunehmen.
Dieses Thema ist ein hoch emotionales und genau davon lebt doch unsere Leidenschaft für Stadt und Verein. Dieses Gefühl wollen wir der Belegschaft vermitteln, um ein Umdenken und die damit verbundene Annäherung voranzutreiben.

Unser Zinnenwappen - positives Symbol des Umbruchs für einen starken VfL!

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Petitionsübergabe

Beitragvon FasZINNation » 13.06.2018, 19:31

Heute Nachmittag haben wir die Unterschriften unserer Petition „Für die Rückkehr zu unserem Zinnenwappen“ auf einer 35m-langen Papierrolle an VfL-Geschäftsführer Tim Schumacher übergeben. Wir danken allen 5.174 Personen, die unsere Forderung, das traditionelle Zinnenwappen zur Saison 2018/19 wiedereinzuführen, aktiv unterstützen.

Nach zwei Jahren sportlicher Tristesse samt drohender Zweitklassigkeit fordern wir stellvertretend für viele Fans einen Umbruch, der über die Etablierung eines gemeinsamen Wertesystems zu einer umfassenden Identifikation von Spielern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit dem VfL führen soll. Im Mittelpunkt steht hierbei das Zinnenwappen als Ausdruck der Wolfsburger Werte „Arbeit - Fußball – Leidenschaft.“ Es gibt aus unserer Sicht kaum einen Verein mit einer natürlicheren Verbindung zu seiner Stadt als unser VfL hier in Wolfsburg. Durch die Änderung zum Logo wurde diese Verbindung unnötigerweise gekappt. Die aktuelle Aufbruchsstimmung und das Bewusstsein im Verein dafür, dass sich etwas ändern muss, sehen wir als Ansatzpunkt für einen positiven Kultur-und Imagewandel hin zu dem was wir sind: Ein Arbeiterverein. Von den Entscheidungsträgern wünschen wir uns, zur Wiedereinführung des Zinnenwappens zeitnah in einen ehrlichen und ergebnisoffenen Dialog zu treten. Mit der heutigen Übergabe der Petition haben wir einen vorläufigen Höhepunkt und Meilenstein gesetzt, werden das Thema aber selbstverständlich aktiv weiterverfolgen. Dabei freuen wir uns über weitere Anregungen und Unterstützung von euch.

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Re: FasZINNation, die Wappenfrage

Beitragvon Lupo » 27.06.2018, 15:12

*ACHTUNG: UMFRAGE WAPPEN*

Der VfL Wolfsburg e.V. lässt auf seiner Homepage darüber abstimmen, ob er zukünftig das Zinnenwappen nutzen soll. Ihr könnt euch unter folgendem Link beteiligen:

www.vfl-wob.de

Dann die Dektopansicht wählen und abstimmen.

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