Videobeweis

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okerstaudamm
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Videobeweis

Beitragvon okerstaudamm » 28.02.2016, 02:01

Wie denkt Ihr darüber?
Meine Meinung dazu: Ab mit der Idee in die Mottenkiste!
Was soll man wie oft bis in welche Liga herunter videobeweisen?
Vielleicht bin ich zu alt, zu konservativ... Aber es sollte so bleiben wie es ist. Okay, man kann davon profitieren oder auch nicht...
Aber der (Feindbild) Schiri sollte es richten. Was er sieht, nicht sieht, nicht sehen will oder fehlinterpretiert.
Dann lasst doch GPS-gesteuerte Roboter spielen und die Überwachugszentrale überwacht.
Videobeweis - Blödsinn
Ceterum censeo brunsviga esse delendam
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Lupo
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Re: Videobeweis

Beitragvon Lupo » 28.02.2016, 09:15

Die Torkamera reicht mir!
Alles andere fände ich nicht so toll, denn die Diskussionen gehören einfach zum Fussball genauso wie Fehler auf dem Platz.
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Schmidt
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Re: Videobeweis

Beitragvon Schmidt » 28.02.2016, 20:45

Ich denke das man damit dem Spiel viele Emotionen nimmt.
Zusätzlich steigt die Zahl der Spielunterbrechungen an. Technisierte Sportarten wie z.B. Football, Eishockey, Handball finde ich persönlich durch die Zerstückelung uninteressanter.
In der Praxis gibt es vermutlich eh so etwas wie eine "ausgleichende Gerechtigkeit", zumindest über eine Spielzeit gesehen.
In einem Finale oder einer zeitlich begrenzten Meisterschaft mag das schon wieder anders aussehen.
Bei EM/WM könnte ich mir das dann schon eher vorstellen.
Der Ansatz von OKS ist ja auch durchaus richtig, das man das nicht beliebig weit runter brechen kann auf kleine Vereine / Ligen.
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Re: Videobeweis

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 05.03.2016, 22:40

Aktuelle Entscheidung zum Videobeweis

Grünes Licht für die Revolution: Die Regelhüter des Fußball-Weltverbands FIFA haben einer Testphase für den Videobeweis erwartungsgemäß zugestimmt. Ebenso wurde eine Modifizierung der Dreifachbestrafung auf den Weg gebracht.
Demnach soll schon ab Juni und damit auch bei der EM ein Spieler für ein Foul im Strafraum nicht mehr mit der Roten Karte bestraft werden, sofern sein Vergehen keine Tätlichkeit ist. Stattdessen sollen die Schiedsrichter dann auf Strafstoß und Gelbe Karte entscheiden. Die Entscheidung gilt zunächst für eine Testperiode von zwei Jahren. Die bisherige Regelung war von vielen prominenten Fußballern und Trainern, unter ihnen Bundestrainer Joachim Löw, massiv kritisiert worden.

Der Videobeweis soll mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in der Bundesliga erprobt werden. Bis jedoch die Technik über Tore, Elfmeter und Platzverweise entscheiden kann, werden noch zwei Jahre vergehen.
"Auf DFL-Seite sind wir natürlich sehr zufrieden mit dieser Entscheidung. Mit dem Ja zu den Tests für den Videobeweis wurde der mehrheitlich positiven Stimmungslage Rechnung getragen", sagte DFL-Direktor Ansgar Schwenken in einer Stellungnahme. Die DFL werde sich nun gemeinsam mit dem DFB sehr aktiv in die auf zwei Jahre ausgerichtete Testphase einbringen. "Wenn alle noch offenen Fragen mit der FIFA geklärt sind, wollen wir schon zur kommenden Saison 2016/17 mit der ersten Phase starten. Wichtig ist uns bei der Umsetzung vor allem, dass das Fußballspiel dennoch seinen eigentlichen Charakter behält", betonte Schwenken.
Das International Football Association Board (IFAB) hatte seine 130. Hauptversammlung im walisischen Cardiff abgehalten. An der Sitzung des IFAB nahm auch der neue FIFA-Präsident Gianni Infantino (Schweiz) teil.

Die Bundesliga sieht sich gerüstet. "Wenn die Tests zugelassen werden, können wir sie mit am schnellsten umsetzen, da wir über eine eigene Produktionsfirma besitzen", hatte Christian Seifert gesagt. Der DFL-Boss warnte allerdings auch vor Schnellschüssen: "Ich gehöre nicht zu denen, die sagen, Fehler gehören dazu. Dazu geht es um zu viel. Aber es wird eine grundlegende Veränderung des Spiels sein. Deshalb muss es sehr gut durchdacht sein. Man muss es sehr seriös prüfen und darf es nicht übers Knie brechen."

Geplant ist deswegen die "sanfte" Einführung der Technik. In der kommenden Saison 2016/17 soll es zunächst einen Test im Offline-Modus geben, in der folgenden Spielzeit ist dann ein direkter Eingriff möglich, der aber auch noch ohne Auswirkungen auf die Partie durchgeführt werden soll.
"Wir befinden uns im Jahr 2016, wir dürfen unsere Augen vor neuer Technologie nicht verschließen", sagte Infantino zuletzt: "Wir müssen reale Tests machen und uns die Angelegenheiten anschauen."

Fest steht bereits, dass in der Bundesliga lediglich der Referee die Aufnahmen anfordern kann. In einigen anderen Ligen - insgesamt hatten sich neun beim Weltverband FIFA für die Testphase beworben - sollen dagegen sogenannte Challenges der Mannschaften wie im Tennis möglich sein.
Das kommt hierzulande nicht infrage. "Uns ist wichtig, dass das Schiedsrichter-Team Herr des Geschehens bleibt", hatte Schwenken betont. Herbert Fandel, der Vorsitzende des DFB-Schiedsrichter-Ausschusses, verdeutlichte, dass der Unparteiische auf dem Feld auch weiterhin der Chef ist: "Es geht nicht, dass sich die Assistenten einmischen. Es muss eine klare Struktur in der Kommunikation geben", sagte Fandel: "Die Spielleitung muss in einer Hand liegen."
Die Videoaufzeichnung soll ausschließlich bei den drei spielentscheidenden und umstrittenen Situationen angefordert werden: bei Toren, Elfmetersituationen und Platzverweisen.
Fandel schwebt vor, dass altgediente Schiedsrichter und Ex-Referees künftig als sogenannter Video-Assistent eingesetzt werden sollen. "Sie haben die notwendige Ruhe. Erfahrung spielt hier eine wichtige Rolle", merkte der 51-Jährige an. Gut möglich, dass aufgrund der neuen personellen Bedürfnisse der Kader der Bundesliga-Schiris auf 26 aufgestockt wird.
Der Video-Assistent soll an einem zentralen Ort oder im Stadion sitzen und kann die TV-Bilder als Basis nutzen. Die Kostenübernahme müsse allerdings noch mit der FIFA geklärt werden.
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Re: Videobeweis

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 03.06.2016, 13:08

Grünes Licht für den Videobeweis: In der kommenden Saison wird in der Fußball-Bundesliga erstmals der Einsatz eines Video- Assistenten getestet.
Die Teilnahme an der voraussichtlich zweijährigen Pilotphase machten die Deutsche Fußball Liga (DFL) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit
der Unterzeichnung des entsprechenden Vertrages mit dem Weltverband Fifa und dem für Regeln zuständigen Football Association Board (IFAB) perfekt.
„Der deutsche Profifußball möchte frühzeitig mitgestalten, um von Beginn an zu einem erfolgreichen Projekt beizutragen“, sagte Ansgar Schwenken, bei
der DFL Direktor für Fußballangelegenheiten

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