Diego Benaglio (1)

Rund um das Personal auf und neben dem Platz.
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Diego Benaglio (1)

Beitragvon supporters » 10.11.2015, 09:47

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Re: Diego Benaglio (1)

Beitragvon Schmidt » 06.02.2016, 21:33

Gegen Schalke 04 hat Diego Benaglio heute sein 300. Pflichtspiel für den VfL bestritten.

Damit müsste er jetzt auch einer der Spieler mit den meisten Einsätzen sein die wie je hatten.
Respektable Leistung!
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Re: Diego Benaglio (1)

Beitragvon muewo » 06.02.2016, 21:53

Schmidt hat geschrieben:Gegen Schalke 04 hat Diego Benaglio heute sein 300. Pflichtspiel für den VfL bestritten.

Damit müsste er jetzt auch einer der Spieler mit den meisten Einsätzen sein die wie je hatten.
Respektable Leistung!


Ganz genau, ist er schon Rekordspieler. Dicht gefolgt von Schäfer und dann mit großem Abstand Miroslav Karhan.
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Diego bleibt Kapitän

Beitragvon Schmidt » 23.08.2016, 14:57

Diego Benaglio bleibt Mannschaftsführer des VfL Wolfsburg. Der Schweizer Torhüter, der seit 2008 im Verein ist und seit 2012 die Binde trägt, behält das Kapitänsamt auch in der Saison 2016/2017. Sein Vertreter ist Mittelfeldspieler Luiz Gustavo.
Zu ihnen gesellen sich im Mannschaftsrat mit Marcel Schäfer erneut der dienstälteste Spieler im Wölfe-Kader sowie die Neuzugänge Jeffrey Bruma und Jakub Blaszczykowski.
„Diego ist eine herausragende Persönlichkeit für den Verein. Er genießt mein Vertrauen und das der Mannschaft. Darüber hinaus hat er einen guten Draht zum gesamten Trainerstab und der sportlichen Leitung“, so VfL-Cheftrainer Dieter Hecking.
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Vertagsverlängerung Benaglio (1)

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 27.08.2016, 10:31

Vertragsverlängerung mit Diego Benaglio
Unser Kapitän verlängert seinen Vertrag vorzeitig bis Juni 2019.
Eine gute Entscheidung beider Seiten. Verdiente Spieler mit der richtigen Einstellung gilt es langfristig zu binden!

Bild

Der Kapitän bleibt auch weiterhin an Bord: Torwart Diego Benaglio hat seinen Vertrag bei den Wölfen vorzeitig verlängert und bleibt bis zum 30. Juni 2019 beim VfL Wolfsburg. Der Schweizer war im Januar 2008 vom portugiesischen Erstligisten Nacional Funchal zu den Wölfen gewechselt, mit denen er seitdem die Deutsche Meisterschaft (2009) sowie 2015 den DFB-Pokal und den DFL-Supercup gewann. In der Saison 2015/2016 erreichte der 32-Jährige mit dem VfL das Viertelfinale in der UEFA Champions League. Der 61-fache ehemalige Nationaltorhüter der Eidgenossen ist bereits seit Sommer 2012 Kapitän der Grün-Weißen und wurde für die kommende Saison in seinem Amt bestätigt. Neben Rekordspieler Marcel Schäfer ist Benaglio der Spieler mit den meisten Bundesligaeinsätzen: Für die Wölfe lief er bislang 245 Mal auf. Zudem absolvierte er 14 Partien in der UEFA Champions League sowie 21 Spiele im UEFA Cup bzw. der UEFA Europa League.

„Freue mich, meinen Weg beim VfL fortzusetzen“

Diego Benaglio geht an diesem Wochenende in seine mittlerweile neunte Saison bei den Wölfen. „Ich freue mich darauf, meinen Weg beim VfL Wolfsburg fortzusetzen. Der Verein, die Fans und die Mitarbeiter sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam noch viel erreichen können. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen“, sagt der Keeper. Auch VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs freut sich, dass der Torhüter längerfristig beim VfL bleibt: „Diego Benaglio ist eine absolute Führungspersönlichkeit und eine Identifikationsfigur, die in den vergangenen Jahren alles für den VfL Wolfsburg gegeben und Großes geleistet hat. Es war immer unser Wunsch, mit ihm zu verlängern, umso glücklicher sind wir, dass er auch in den kommenden Jahren ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft sein wird.“

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Super Bericht über Interview

Beitragvon Schmidt » 03.11.2016, 14:52

Diego Benaglio ist in Wolfsburg nur noch zweiter Goalie. Behalten hat er den Status als Wortführer – und seine Sympathien für die Stadt.

Auf einmal hiess es: Benaglio nur noch die Nummer 2. Und weiter: Aber er bleibt Captain. Was für eine Konstellation ist das denn? Wieso tut sich einer das an, der 33 ist, seit 2008 über 240 Ligapartien für den Verein bestritten hat, einmal Meister und einmal Cupsieger ­geworden ist?

Wolfsburg steckt unter einer grauen Wolkendecke, aber was passt besser zur allgemeinen Stimmung in der Stadt als dieses Düstere, Tage, an denen es nie richtig hell werden will und Regen angekündigt ist. VW, der Leuchtturm, leidet unter der Abgasaffäre, und wenn VW in einer Krise steckt, leiden 60'000 Arbeitnehmer mit. Und nun ist auch der VfL in Not geraten, die Fussballabteilung, für die der Autokonzern viel Geld in teure Beine investiert. Aber die teuren Beine machen nicht, was sie sollten, sie haben den Absturz auf Platz 16 zu verantworten. «Der VfL so schlecht wie nie», steht in der «Wolfsburger Allgemeinen Zeitung», die nach der Niederlage gegen ­Leverkusen für die Auslegeordnung vier Seiten braucht, fragt, zweifelt, spekuliert, aber auch keine Lösung präsentiert.

Das Gegenstück zur Tristesse ist die Vereinshymne, sie verspricht: «Hier gibts Wunder am Fliessband / Freudentränen im Akkord / Und man hat im Stadion das Gefühl / man will nie wieder fort.»

Das Plädoyer für Wolfsburg

Diego Benaglio sitzt in einem Restaurant am Mittellandkanal, in seinem Rücken ragen die vier markanten Backsteinschlote von VW in den Himmel, davor breitet sich die riesige Autostadt aus, die zwei Glastürme mit Neuwagen sind von weitem sichtbar. Auf der anderen Seite des Kanals dominieren die schicken ­Designer-Outlets. «Die Situation ist unangenehm», sagt Benaglio, und das trifft in seinem Fall gleich doppelt zu: Die Mannschaft verliert und verliert. Und er, jahrelang der Stammgoalie, muss zuschauen. Es sei denn, der Belgier Koen Casteels ist gerade angeschlagen wie am vergangenen Wochenende. Dann darf Benaglio wieder ins Tor.

In der Vorbereitung hat er schon ­gespürt, dass es zu einer Ablösung kommen könnte, als der Trainer einen offenen Zweikampf um die Nummer 1 ausgerufen hatte. Und als Dieter Hecking beschloss, Benaglio auf die Bank zu degradieren, reagierte der Schweizer nicht, indem er schmollte oder eine Polemik anschob. Er verstand es «als neue ­Herausforderung». Er setzte sich auf die Bank. Als Captain. Und vor allem: Er ­verlängerte bald darauf seinen Vertrag bis 2019, «aus tiefster Überzeugung».

Das mag erstaunen, weil Wolfsburg keine Ausstrahlung hat wie Berlin oder Hamburg oder München oder Köln, weil mancher Fussballer zwar zum VfL kommt, weil sehr viel Geld lockt, dann aber über die Stadt nörgelt wie jüngst ­Julian Draxler. Im «Spiegel» antwortete er auf die Frage, was er an Wolfsburg möge: «Die kurze Bahnfahrt nach Berlin.»

Benaglio zieht die Augenbrauen hoch, er kennt die Episode. Und hält dann ein kurzes Plädoyer für den Ort, den er «meine zweite Heimat» nennt, in der seine zwei Töchter zur Welt gekommen sind, die viel mehr Abwechslung bietet, als gern behauptet wird, und in der er mit seiner Familie gute Freunde gefunden hat. «Man tut Wolfsburg oft unrecht», findet er, «wir haben alles, was es braucht, um glücklich zu sein. Und wenn es uns einmal in die Grossstadt zieht, können wir einen Ausflug nach Hamburg oder Berlin machen.»

Dabei hätte er es sich einfach machen und vor der Saison Monaco zusagen können. Das konkrete Angebot lag vor, verlockend las sich auch, was ihm monatlich überwiesen worden wäre. Aber ­Benaglio funktioniert anders. Er fühlt sich nicht nur mit dem Verein verbunden, sondern auch mit der ganzen Region. ihm ist es nicht gleichgültig, wenn die VW-Belegschaft Existenzängste befallen. Er ist VfL-Repräsentant, der bei den ­Leuten auch deswegen gut ankommt, weil er für Identifikation steht, die im ­Geschäft selten geworden ist. «Das hat sich verändert», sagt er, «es ist immer mehr Geld im Umlauf. Ich verurteile keinen, der deswegen von A nach B wechselt. Aber wenn ich irgendwo unterschreibe, dann identifiziere ich mich mit Verein und Umfeld voll und ganz.»

Die Lehrjahre in Stuttgart

An das Leben in der Fremde hat sich ­Benaglio schon früh gewöhnt. Mit 18 zog er von GC nach Stuttgart, beim VfB lernte er die rauen Methoden von Felix Magath und einen höheren Trainingsrhythmus kennen, als Lehrling musste er sich auch unterordnen in einer Gruppe mit Grössen wie Balakov, Soldo oder Bordon. Den Neuen gaben sie zu verstehen: «Erst einmal hinten anstehen.» Für Benaglio war es manchmal nicht einfach, alles an sich abprallen zu lassen. «Ich kämpfte gegen Widerstände an, war aber im Kopf stark genug, um mich nicht beirren zu lassen.»

Drei Jahre blieb er, drei Jahre, in denen er biss und reifte. Mit 22 wechselte er nach Portugal zu Nacional ­Funchal, und auf der Insel Madeira ­bekam er mit, wie Integration geht. ­Weder er noch seine Freundin sprachen ein Wort Portugiesisch, aber die Teamkollegen ­luden die beiden zu Nachtessen ein, sie signalisierten: Ihr seid willkommen. Die zweieinhalb Jahre bei Funchal zählt ­Benaglio zu den wichtigsten seiner Karriere. «Ich bekam sehr viele Dinge neben dem Fussballplatz mit.»

Im Januar 2008 verliess er Portugal, weil Magath ihn anrief, der inzwischen in Wolfsburg tätig war. Bedenkzeit brauchte Benaglio keine, er sah das als «Riesenchance» und «sportliche Top­lösung». Also informierte er sich auch erst danach über die Stadt in Niedersachsen mit ihren 125 000 Einwohnern. Er hatte die Aussicht, die Nummer 1 zu werden, das war wichtiger als alles ­andere. In der Bundesliga. Auf der Bühne, die ihn schon immer faszinierte. Tatsächlich spielte er, stieg auch in der Schweiz zum Nationalgoalie auf, und es brachen Jahre an, in denen er als Synonym für Zuverlässigkeit galt. In denen er viel Erfolg hatte, an EM und WM dabei war, Champions League mit Wolfsburg spielte. In denen er unantastbar schien.

Und jetzt? 2014 ist er nach der WM aus der Nationalmannschaft zurückgetreten. Bei Länderspielen sitzt er als Fan vor dem TV. Und in Wolfsburg in der Bundesliga auf der Bank. Das ändert nichts am Menschen Diego Benaglio. Die allgemeine Lage lässt ihn nicht unberührt, «aber ich bin emotional ausgeglichen. Im Erfolg halte ich mich nicht für den Grössten, und von Niederlagen lasse ich mich nicht aus dem Gleichgewicht bringen.» Und: «Ich definiere mich nicht ausschliesslich über den Fussball. Zu Hause bin ich Diego Benaglio, der Ehemann und Vater, nicht der Fussballer.»

Sein Status innerhalb der Mannschaft ist der gleiche wie vorher. Das Sprach­talent spürt, dass sein Wort unverändert Gewicht hat. Und als nun halt etwas anderer Captain sieht er sich in der Pflicht zur klaren Ansprache, wobei er Wert darauf legt, sich nie im Ton zu vergreifen.

Beeindruckt von Hitzfeld

So eben, wie er das bei Ottmar Hitzfeld erlebt hat, seinem ehemaligen Coach in der Nationalmannschaft. «Er hat in der Kabine nie herumgebrüllt, sondern den richtigen Ton und das exakte Wort gefunden. Die Botschaft so zu vermitteln, das unterscheidet den sehr guten Trainer vom guten Trainer.» Ihm hat Hitzfelds Besonnenheit imponiert, auch sein Umgang mit jedem Einzelnen: «Der eine Spieler braucht einen Tritt in den Hintern, der andere muss dreimal am Tag in den Arm genommen werden, ein dritter möchte einfach in Ruhe gelassen werden. Ich bemühe mich selber, feinfühlig zu sein und nicht einfach zu schreien. Das löst die Probleme nicht.» Eines wünscht er sich aber schon: «Dass gerade die Jungen öfter zuhören, wenn ein Älterer ihnen auf dem Platz etwas sagt. Dass sie nicht aufmüpfig reagieren, sondern überlegen: Vielleicht ist es ja gar nicht so falsch, was eben gesagt worden ist.»

33 ist er also. Erfüllt er den Vertrag, wird er elfeinhalb Jahre in Wolfsburg verbracht haben, ein beträchtliches Stück seiner Laufbahn. «Schön, oder?», fragt er, grinst und fügt an: «Erstens muss es nicht heissen, dass 2019 in Wolfsburg Schluss ist. Und zweitens habe ich kein bisschen den Eindruck, dass ich irgendetwas verpasst habe.» Spanien? England? Frankreich? Er hat nie den Drang gehabt, unbedingt noch eine neue Liga kennen lernen zu wollen, er hat den Drang auch jetzt nicht.

Vorderhand interessiert er sich sowieso nur dafür, wie der VfL sich aus der misslichen Lage befreien kann. Natürlich würde er gerne aktiv einen Beitrag leisten, wenn es nun am Samstag nach Freiburg geht. Aber er akzeptiert, wenn Koen Casteels wieder im Tor steht. Er nimmt auch hin, dass ihm Aufgaben bleiben wie zuletzt, als er mit dem Megafon auf­gebrachte Zuschauer besänftigen musste.

In der Lokalzeitung liefern David ­Pisano, Lars Ebeling, Olaf Timmas, Phillip Molkentin und Jörg Robe Erklärungen und Ratschläge, sie sind die Trainer von TV Jahn Wolfsburg, VfB Fallersleben, SSV Vorsfelde III, TSV Heiligendorf und SV Barnstorf. «Der konditionelle Zustand ist katastrophal» – «Ich sehe nicht, dass die Spieler 100 Prozent geben» – «Viele Spieler schauen, wo sie als Nächstes hin können» – «Ich würde die Jungs aus der zweiten Reihe ranlassen». Diese Wortmeldungen aus tiefen Ligen zeigen Benaglio auch, «wie sehr der VfL die Leute beschäftigt».

Dann muss er wieder los, Training. Die ersten Tropfen fallen, es ist unverändert grau und bald dunkel. Und ein Satz bleibt aus dem Gespräch besonders ­haften: «Meine Geschichte hier ist noch nicht zu Ende.»

Quelle: Schweizer Tages-Anzeiger 02.11.16
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Re: Diego Benaglio (1)

Beitragvon Heuchi » 03.11.2016, 17:06

Ihm glaube ich jedes Wort.
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Diego wechselt nach Monaco

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 16.06.2017, 15:54

Diego Benaglio wechselt zum AS Monaco / Rückkehr nach Karriereende angedacht.


Der Rekord-Bundesligaspieler des VfL Wolfsburg wechselt zum AS Monaco, kehrt aber nach seinem Karriereende aller Voraussicht nach zu den Grün-Weißen zurück: Torhüter und Kapitän Diego Benaglio verlässt die Wölfe zum 1. Juli, um beim amtierenden französischen Meister eine neue Herausforderung anzunehmen. In insgesamt zehn Spielzeiten beim VfL bestritt der 33-jährige Schweizer 321 Pflichtspiele, wurde Deutscher Meister, Pokalsieger und Supercup-Gewinner. „Der VfL Wolfsburg sagt Danke, Diego Benaglio! Er hat als Führungsspieler und Leistungsträger die Entwicklung unseres Vereins über Jahre mitgeprägt wie kaum ein anderer. Diego hatte es sich verdient, selbst zu entscheiden, ob er seine große Karriere beim VfL fortführen oder nochmal eine neue Herausforderung annehmen möchte. Diego ist ein Profi par Excellence und wir alle freuen uns mit ihm, dass er noch einmal auf höchstem Niveau in der Ligue 1 sowie der Champions League spielen wird. Noch mehr freut es uns aber alle, dass wir uns mit Diego Benaglio grundsätzlich einig sind, dass er nach seinem Karriereende eine Position beim VfL Wolfsburg übernehmen und uns damit auch zukünftig eng verbunden bleiben soll“, betont Sportdirektor Olaf Rebbe.

Bestwerte, Erfolge und ein Rekord

Diego Benaglio gilt in Wolfsburg als Leitwolf, Urgestein und Clubidol. Der Keeper stellte sich stets in den Dienst der Mannschaft und des Vereins. In der abgelaufenen Saison, in der er nur mehr 14 Bundesliga-Spiele bestritt, war sein großes Engagement auf wie neben dem Platz ein Erfolgsfaktor im Kampf um den Klassenerhalt. Benaglio hat insgesamt 259 Bundesligaspiele, 27 DFB-Pokal-Einsätze sowie 35 Spiele in den internationalen Wettbewerben (UEFA Champions League, UEFA Europa League und UEFA Cup) für die Wölfe absolviert. 2009 wurde der zweifache Familienvater mit dem VfL Wolfsburg Deutscher Meister. 2015 gewann er den DFB-Pokal und den Supercup, darüber hinaus wurde er 2009 und 2013 als Fußballer des Jahres in der Schweiz geehrt. Im Trikot der Eidgenossen bestritt Diego Benaglio 61 Länderspiele und nahm an drei Weltmeisterschaften, einer Europameisterschaft sowie an den Olympischen Spielen in London teil.

„Ich freue mich auf unser Wiedersehen“

„So sehr ich mich darauf freue, beim AS Monaco jetzt noch einmal ein neues Kapitel in meiner Laufbahn aufzuschlagen, so schwer ist mir der Abschied doch gefallen. Wolfsburg und der VfL sind eine zweite Heimat für meine Familie und mich geworden. Ich freue mich schon heute auf unser Wiedersehen. Der VfL ist und bleibt ein großartiger Club und mein Verein. Ich bin dem VfL, seinen treuen Fans und der ganzen Region auf ewig dankbar“, so Diego Benaglio.
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Re: Diego Benaglio (1)

Beitragvon Fanfotos Wolfsburg » 16.06.2017, 16:20

Unser Abschiedsgruß an Diego :(

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Diegos Abschiedsworte

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 16.06.2017, 16:21

Diego Benaglio bedankt sich für eine fantastische Zeit beim VfL.


Kapitän Diego Benaglio wechselt zum 1. Juli nach neuneinhalb Jahren beim VfL zum französischen Meister AS Monaco – und sagt in sehr persönlichen Worten noch einmal Danke bei allen Wegbegleitern:


Liebe VfL-Familie,

diese Zeilen zu schreiben fällt mir echt schwer, denn sie bedeuten, dass sich unsere Wege nach fast zehn Jahren vorübergehend trennen werden. Diese Entscheidung zu treffen, war alles andere als leicht, aber ich habe in den letzten Monaten gespürt, dass ich mich nochmal einer neuen Herausforderung stellen will. Ich kann mit Worten gar nicht ausdrücken, wie dankbar ich der Stadt Wolfsburg und speziell natürlich dem VfL und seinen großartigen Fans für diese fantastische Zeit bin. Ihr alle habt meiner Familie und mir vom ersten Tag an in Wolfsburg das Gefühl gegeben, hier zuhause zu sein. Und so ist es bis heute. 321-mal durfte ich mit Stolz eure Farben tragen. Wir haben gemeinsam große Erfolge gefeiert und schwierige Zeiten durchgestanden. Wir haben immer zusammengehalten. Und genau dieser Zusammenhalt ist es, der diesen Verein und diese Stadt so einzigartig macht. Jedes einzelne Erlebnis macht die letzten neuneinhalb Jahre für mich unvergesslich. Besonders danken möchte ich euch Fans: Ihr seid überragend und habt mich immer bedingungslos unterstützt. Ich werde das Gefühl, vor euch im Tor zu stehen, vermissen. Ich wünsche dem VfL, seinen Verantwortlichen, Spielern, Mitarbeitern und euch allen für die Zukunft nur das aller Beste und freue mich schon heute auf unser Wiedersehen.

Einmal ein Wolf, immer ein Wolf!


Euer Diego

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