Saisonvorbereitung & Testspiele

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Saisonvorbereitung & Testspiele

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 20.06.2016, 09:39

Am Samstag den 9. Juli spielt der VfL gegen eine Veltins Auswahl.
Das Spiel findet um 17Uhr im Gifhorner GWG-Stadion (Flutmulde) statt.

Am Dienstag den 19. Juli testet der VfL gegen den schweitzerischen Meister FC Basel.
Der Anpfiff erfolgt um 19:30 Uhr im St. Jakobs Stadion.
Karten werden nur vor Ort verkauft.

Im Anschluß an dieses Spiel reist die Mannschaft direkt weiter in das 8-tägige Trainingslager nach Bad Ragaz.
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Re: Testspiele

Beitragvon Lupo » 28.06.2016, 09:59

Vor dem Spiel in Basel ist noch ein Test bei Celtic Glasgow geplant. Einen genauen Termin gibt es noch nicht.
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Trainingsauftakt

Beitragvon Fanfotos Wolfsburg » 05.07.2016, 15:07

Am gestrigen Montag war der Trainingsauftakt zur neuen Saison. Über 1000 Zuschauer nutzen das gute Wetter um einen Blick auf die Mannschaft zu werfen.
Neben den neuen Spielern war auch das neue Trikot erstmalig live zu sehen. Nach dem Training gaben die Spieler noch etliche Fotos und Autogramme.

Wir haben einige Impressionen für euch eingefangen. -> http://www.5und40.de/wordpress/index.ph ... allery=286
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Trainingslager Bad Ragaz

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 06.07.2016, 12:35

Trainingslager Bad Ragaz
Vom 20. bis zum 28. Juli wird der VfL sein Trainingslager in der Schweiz beziehen. Für die Fanbetreuung des VfL wird Holger Ballwanz vor Ort sein, der den Fans auch schon für das Testspiel beim FC Basel am 19. Juli als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Um den Informationsfluss (zum Beispiel zu den Trainingszeiten) in Bad Ragaz zu gewährleisten, können Fans, die das Trainingslager begleiten, eine E-Mail mit dem Namen und der Handynummer an holger.ballwanz@vfl-wolfsburg.de schicken. Bitte auf jeden Fall mit angeben, ob WhatsApp-Nachrichten oder SMS gewünscht sind.
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Testspiel in Gifhorn

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 11.07.2016, 14:36

Am Samstag bestritt der VfL Wolfsburg sein erstes Testspiel in der Vorbereitung auf die Saison 2016/2017. Gegen eine Veltins-Auswahl, bestehend aus Fußballspielern der unteren Ligen aus dem Raum Wolfsburg und Gifhorn, gewann das Team von VfL-Cheftrainer Dieter Hecking im GWG-Stadion in Gifhorn mit 14:0 (4:0). Zwar noch ohne die EM-Fahrer, dafür aber mit allen vier bisherigen Neuzugängen im Team, bekamen die 1.900 Zuschauer einen, zu diesem frühen Zeitpunkt in der Vorbereitung, zielstrebigen Fußball der Grün-Weißen geboten.

Daniel Didavi am Ball.Mit Yannick Gerhardt und Daniel Didavi standen bereits zwei Sommerverpflichtungen in der Anfangsformation. Und vor allem einer riss das Spiel in den ersten 45 Minuten fest an sich: Daniel Didavi. Bereits der erste Schuss landete nach zwei Minuten im Tor, wurde aufgrund einer Abseitsstellung aber zurückgepfiffen. Doch der zentrale Mittelfeldspieler versuchte viel, wovon einiges gelang. Er erspielte sich selbst Chancen oder kreierte welche für seine Mitspieler. So war es auch nicht verwunderlich, dass die ersten beiden Treffer auf das Konto der neuen Nummer 26 bei den Wölfen gingen (27./28.). Auch das dritte Tor von Daniel Caligiuri nur wenige Minuten später bereitete Didavi vor (31.). Bas Dost war es schließlich, der mit seinem ersten Treffer des Tages den 4:0-Pausenstand herstellte (36.). Die Veltins-Auswahl ihrerseits beschränkte sich im ersten Durchgang hingegen nicht nur auf das Defensivspiel und versuchte hin und wieder Nadelstiche zu setzen, wurde aber von der Wölfe-Abwehr oder aber Torhüter Koen Casteels gut im Zaum gehalten.


Josip Brekalo führt den Ball und ist von Verteidigern umzingelt.Nach der Pause kamen die Wölfe mit verändertem Gesicht, in Form von sechs neuen Spielern, auf das Feld. Dazu zählten mit Jeffrey Bruma und Josip Brekalo auch die weiteren Neuzugänge, die unter anderem den Mann der ersten Halbzeit Daniel Didavi ersetzten. Doch der zweite Durchgang sollte nochmals torreicher als der erste werden. Der Umklammerung der Wölfe konnte sich die Veltins-Auswahl nicht mehr entziehen und musste einen Gegentreffer nach dem anderen zulassen. Bas Dost mit seinem zweiten Treffer (50.), zweimal Max Kruse (56./82.), Robin Knoche (68.), Leandro Putaro (76.) und Marcel Schäfer per Foulelfmeter (87.) konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Auch die erwähnten Neuzugänge steuerten Zählbares bei. Jeffrey Bruma köpfte nach einer Ecke ein (61.) und Josip Brekalo konnte nach einigen sehenswerten Dribblings über die linke Seite gleich dreifach einnetzen (63./65./85.).

Stimmen zum Spiel

Bas Dost: Es ist normal, dass man in den ersten Tagen nach dem Urlaub noch ein wenig seinen Rhythmus finden muss. Aber man hat heute an den vielen Toren gesehen, dass uns das Spiel Spaß gemacht hat und wir in der neuen Saison wieder angreifen wollen.

Josuha Guilavogui: Solche Spiele wie heute machen Spaß. Die Vorbereitung auf eine Saison ist schwer, man muss viel laufen. Da sind solche Spiele eine willkommene Abwechslung. Auch die Neuzugänge haben ein sehr gutes erstes Spiel gemacht und sie werden uns helfen, unsere Ziele zu erreichen.

Marcel Schäfer: Das Spiel hat wie immer Spaß gemacht und war eine super Aktion. Es ist ja mittlerweile schon fast zur Tradition geworden, hier unter diesen super Bedingungen in diesem kleinen Stadion zu spielen. Auch der Gegner hat das gut gemacht, hat für ein bisschen Unterhaltung gesorgt und sich gut geschlagen.

VfL: Casteels (46. Grün) – Träsch, Ascues (46. Knoche), Dante (46. Bruma), Schäfer – Gerhardt, Seguin (46. Guilavogui) – Donkor (46. Brekalo), Didavi (46. Kruse), Caligiuri – Dost (61. Putaro)

Tore: 1:0, 2:0 Didavi (27./28.), 3:0 Caligiuri (31.), 4:0, 5:0 Dost (36./50.), 6:0, 12:0 Kruse (56./82.), 7:0 Bruma (61.), 8:0, 9:0, 13:0 Brekalo (63./65./85.), 10:0 Knoche (68.), 11:0 Putaro (76.), 14:0 Schäfer (87./Foulelfmeter)

Zuschauer: 1.900 im GWG-Stadion im Sportpark Flutmulde
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Testspiel live sehen

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 15.07.2016, 12:14

Alle kommenden Testspiele im VfL-Sommerfahrplan live im Stream oder im TV.

Immer up to date sein, wie sich die Wölfe in der Vorbereitung schlagen - auch in diesem Sommer haben alle Interessierten wieder die Gelegenheit, dem VfL auf Schritt und Tritt zu folgen und keine Minute der kommenden Vorbereitungspartien zu versäumen. Während der Test gegen Benfica Lissabon in Altach, im Rahmen des Trainingslagers in Bad Ragaz, live bei Sport1 im deutschen Fernsehen zu sehen sein wird, können die anderen Vorbereitungsspiele im Livestream auf der VfL-Homepage unter www.vfl-wolfsburg.de verfolgt werden. Dazu zählen die internationalen Testpartien gegen Celtic Glasgow, den FC Basel, Sporting Lissabon und Malmö FF.
Die Testspiele im Überblick:

Sa., 16. Juli, 16 Uhr (MESZ) bei Celtic Glasgow, live im VfL-Stream

Di., 19. Juli, 19.30 Uhr beim FC Basel, live im VfL-Stream

So., 24. Juli, 18.15 Uhr gegen Benfica Lissabon (in Altach), live auf Sport1

Sa., 30. Juli, 21 Uhr (MESZ) bei Sporting Lissabon, live im VfL-Stream

Do., 4. August, 19 Uhr bei Malmö FF, live im VfL-Stream
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Niederlage gegen Celtic

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 16.07.2016, 19:40

Der VfL Wolfsburg hat im zweiten Test der Saison-Vorbereitung die erste Niederlage kassiert. Am Samstag unterlagen die Wölfe beim aktuellen schottischen Meister Celtic Glasgow nach einer für diesen frühen Zeitpunkt der Vorbereitung guten Vorstellung mit 1:2 (1:1). Paul Seguin hatte die in den blauen Eventtrikots spielenden Grün-Weißen in Führung geschossen (11. Minute), Callum McGregor (21.) und Ryan Christie (62.) drehten die Partie für den schottischen Rekordpokalsieger, der bei diesem Spiel auch die Wiedereröffnung eines reinen Stehplatzblocks feierte. Das ist für den Fußball in Großbritannien ein besonderes Ereignis, da es in den Stadien auf der Insel seit der Stadion-Katastrophe von Hillsborough, bei der am 15. April 1989 96 Fans des FC Liverpool ums Leben kamen, keine Stehplätze mehr gab.

Schweigeminute für Anschlagsopfer von Nizza

Bevor es sportlich losgehen sollte im Celtic Park, wurde zunächst mit einer Schweigeminute den Opfern des Anschlags von Nizza gedacht, bei dem am Donnerstag über 80 Menschen ihr Leben verloren hatten. Beide Teams liefen zudem mit Trauerflor auf.

Benaglio ist zur Stelle

Die Anfangsphase gehörte dann zunächst den Gastgebern, die schon etwas weiter in der Vorbereitung als die Wölfe sind und am vergangenen Dienstag bereits ihr erstes Pflichtspiel bestritten hatten, das allerdings in der 2. Runde der Qualifikation zur UEFA Champions League mit 0:1 bei Lincoln Red Imps FC aus Gibraltar verloren ging. Vor heimischem Publikum war der amtierende schottische Meister nun um schnelle Wiedergutmachung bemüht und prüfte zunächst in Person von Erik Sviatchenko mit einem wuchtigen Kopfball VfL-Kapitän Diego Benaglio, der noch zur Ecke abwehren konnte (2.). Kurz darauf verpasste Stuart Armstrong mit einem Weitschuss nur knapp das grün-weiße Gehäuse (5.).

Seguin trifft mit Celtic-Hilfe

Nach zehn Minuten hatten dann aber auch die Wölfe endgültig ins Spiel gefunden und wären durch Bas Dost beinahe in Führung gegangen, doch CFC-Keeper Craig Gordon war zur Stelle (10.). Eine Minute darauf war der Schlussmann jedoch machtlos, als Eoghan O´Connell einen Schuss von Seguin unhaltbar ins eigene Tor abfälschte (11.). In der Folge ging es hin und her, Celtic erhöhte sukzessive den Druck, traf zunächst durch Leigh Griffiths den Pfosten (15.) und konnte schließlich jubeln, als McGregor einen klasse Schuss von der Strafraumkante im langen Eck zum 1:1 versenkte (21.). Die Schlussphase des ersten Durchgangs gehörte dann den Wölfen, doch Gordon parierte stark gegen Anton Donkor (28.) und Daniel Didavi (39.).

Christie eiskalt

Zur Pause wechselte Glasgow-Coach Brendan Rodgers zehn Mal, lediglich Kristoffer Ajer, der in Hälfte eins für den verletzt ausgeschiedenen Sviatchenko eingewechselt worden war, durfte weitermachen. Dadurch gab es einen kleinen Bruch im Celtic-Spiel, den die Wölfe, bei denen VfL-Cheftrainer Dieter Hecking fünf Auswechslungen vornahm, jedoch nicht für sich nutzen konnten. Zwar hatten sie mehr vom Spiel, doch mehr als ein scharf getretener Didavi-Freistoß, der zur Ecke geblockt wurde, sprang nicht heraus (55.). So spielte sich vieles im Mittelfeld ab, ohne dass sich ein Team einen entscheidenden Vorteil verschaffen konnte – bis Christie eine Unachtsamkeit in der VfL-Defensive blitzschnell ausnutzte und Celtic erstmals in dieser Partie in Führung schoss (62.). Dabei sollte es auch bis zum Schlusspfiff bleiben, weil der VfL zwar bemüht war, zumindest noch zum Ausgleich zu kommen, im letzten Drittel dann aber die Zielstrebigkeit und das Glück fehlte.

Nächster Halt: Basel

Nach der Partie ging es für die Wölfe direkt zurück nach Wolfsburg. Die nächste schwere Aufgabe in der Vorbereitung lässt nämlich nicht lange auf sich warten: Am Dienstag, 19. Juli, heißt der Gegner FC Basel. Anstoß beim 19-maligen Schweizer Meister ist um 19.30 Uhr. Auch diese Partie können die VfL-Fans im Stream auf der Homepage der Grün-Weißen live verfolgen.

Stimmen zum Spiel

VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs: Das war ein sehr guter Test, der vielleicht aufgrund des Schwierigkeitsgrades ein wenig früh für uns kam, da Celtic schon länger in der Vorbereitung ist als wir. Das hat man in einigen Szenen schon gemerkt. Es war viel Tempo im Spiel, die Niederlage war aber letztlich durch den Spielverlauf unnötig. Aber es war auch nicht verwunderlich, dass man in einigen Situationen den Nachteil der mangelnden Fitness gesehen hat, da wir zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht so weit sein können wie Celtic Glasgow.

Robin Knoche: Es ist schade, dass wir verloren haben, aber wir müssen uns als Mannschaft noch finden. Noch sind nicht alle Abläufe einstudiert, es hat teilweise schon ganz gut funktioniert, aber manchmal hat die Abstimmung auch noch nicht gestimmt. Daran werden wir in den kommenden Wochen intensiv arbeiten.

Paul Seguin: In der ersten Hälfte haben wir es ganz gut gemacht, vor allem offensiv lief es. In der Defensive hat die Abstimmung teilweise aber noch nicht so geklappt, was sich aber auch noch ändern wird. Ich freue mich zwar über mein Tor, aber es ist schade, dass wir nicht gewonnen haben.

Celtic Glasgow 1. Halbzeit: Gordon – Lustig, Tierney, O´Connell, Sviatchenko (18. Ajer) – Brown – Roberts, McGregor, Armstrong – Griffiths, Dembele

Celtic Glasgow 2. Halbzeit: Fasan – Fisher, Ambrose, Ajer (76. McCart), Janko – Henderson, Allan, Christie – Rogic, Forrest - Ciftci

VfL Wolfsburg: Benaglio (46. Casteels) – Seguin (73. Möbius), Bruma (46. Dante), Knoche (46. Ascues), Schäfer (46. Träsch) – Guilavogui, Gerhardt – Caligiuri, Didavi (63. Kruse), Donkor (63. Herrmann) – Dost (46. Putaro)

Tore: 0:1 Seguin (11.), 1:1 McGregor (21.), 2:1 Christie (62.)

Zuschauer: ca. 25.000 am Samstagnachmittag im Celtic Park
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Niederlage gegen Benfica

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 24.07.2016, 21:20

Der VfL Wolfsburg hat den nächsten Härtetest in der Vorbereitung absolviert und musste sich dabei am fünften Tag des Trainingslagers im Schweizerischen Bad Ragaz in Altach dem amtierenden Portugiesischen Meister Benfica Lissabon 0:1 (0:0) geschlagen geben. Die Treffer des Tages erzielten Konstantinos Mitroglou (63. Minute) und Jonas (90.). Es war nach Spielen gegen Celtic Glasgow (1:2) und den FC Basel (3:3) der nächste Test gegen ein europäisches Topteam, das bereits weiter in der Vorbereitung als die Grün-Weißen ist. Für Benfica beginnt die Pflichtspielsaison bereits am 7. August mit dem Supercup-Finale gegen den SC Braga, während der VfL am 20. August mit der Erstrundenpartie im DFB-Pokal beim FSV Frankfurt erstmals gefordert ist. Die nächste Herausforderung auf Grün-Weiß wartet am kommenden Samstag, 30. Juli, wenn das Team von Cheftrainer Dieter Hecking bei Benfica-Konkurrent Sporting Lissabon zu Gast ist. Anstoß ist um 21 Uhr, die Partie wird live im Stream auf der VfL-Homepage zu sehen sein.

Paulo Lopes stoppt Dost

Bei drückenden 26 Grad und erhöhter Luftfeuchtigkeit begannen beide Teams die Partie aus einer stabilen Defensive heraus und vermieden es, voll ins Risiko zu gehen. Es entwickelte sich dennoch eine muntere Partie, die sich vor allem zwischen den beiden Strafräumen abspielte und einige feine Ballstafetten bot. Die erste Chance des Spiels war dann aber gleich eine richtig große, doch Bas Dost scheiterte nach toller Hereingabe von Christian Träsch freistehend knapp am gut reagierenden Benfica-Keeper Paulo Lopes (9.). Die folgende Aktion gehörte dann den Portugiesen, bei denen Mitroglou einen Drehschuss aus elf Metern über das Tor setzte (10.). Es blieb auch in der Folge der offene Schlagabtausch, bei dem zunächst im Benfica-Strafraum Lisandro Lopez eine Flanke von Marcel Schäfer gerade noch so vor dem einschussbereiten Dost klären konnte (17.). Auf der Gegenseite umspielte zwar Goncalo Guedes den weit herausgeeilten Diego Benaglio, doch sein flacher Pass in die Strafraummitte konnte von Jeffrey Bruma geklärt werden (28.). Die letzte Chance im ersten Durchgang gehörte wieder den Wölfen, aber Yannick Gerhardts Schuss aus 16 Metern konnte Paulo Lopes parieren (34.).

Grün ist zur Stelle

Nach dem Wiederanpfiff nutzte Benfica den Vorteil der bedingt durch den Vorbereitungsstand besseren Kondition aus und erhöhte den Druck auf die Wölfe. Mehr als ein stark herausgespielter Angriff, bei dem Träsch in höchster Not mit dem Kopf vor dem schon auf den Torschuss lauernden Mitroglou klärte, sprang indes zunächst nicht heraus (49.). Nach mehr als einer Stunde klingelte es dann aber doch im Kasten der Grün-Weißen: Einen passgenauen langen Ball auf Guedes beförderte dieser mit Gefühl in die Mitte zu Mitroglou, der locker zum 1:0 der Portugiesen einschieben konnte (63.). Zwar bemühte sich der VfL, offensiv Akzente zu setzen, doch Benfica agierte mit der Führung im Rücken noch stabiler in der Defensive und lauerte auf die Kontergelegenheit für den wohl entscheidenden zweiten Treffer. Und der wäre beinahe auch gefallen, nachdem sich Alejandro Grimaldo auf links schön durchgesetzt hatte und allein auf Max Grün zusteuerte, doch der Wolfsburger Schlussmann parierte stark und verhinderte einen höheren Rückstand (71.). Kurz vor dem Abpfiff war dann aber auch Grün machtlos, als Jonas einen Abpraller zum zweiten Benfica-Treffer über die Linie drückte (90.).

Stimme des Cheftrainers

Dieter Hecking: Die erste Halbzeit war sehr gut. Da war vieles dabei, was mir richtig gut gefallen hat, wie die Ordnung insgesamt und das Umschaltspiel. In der zweiten Hälfte haben wir dann etwas den Faden verloren. Da hätten wir besser spielen können, auch wenn da schon viele junge Spieler bei uns auf dem Platz standen. Aber gerade für sie ist es auch wichtig, sich gegen einen starken Gegner wie Benfica zu behaupten, das ja immerhin in der vergangenen Meister geworden und in der Champions League wie wir bis ins Viertelfinale gekommen ist.

VfL Wolfsburg: Benaglio (46. Grün) – Knoche, Bruma, Dante (46. Rodriguez) – Träsch, Guilavogui, Gerhardt (46. Kruse), Schäfer (46. Horn, 73. Donkor) – Caligiuri (64. Conde), Didavi (64. Brekalo) – Dost (64. Mayoral)

Benfica Lissabon: Lopes (46. Julio Cesar) – Almeida (46. Semedo), Lisandro, Jardel (55. Lindelof), Grimaldo – Fejsa – Pizzi (46. Salvio), Horta (67. Celis), Chuky (46. Carrillo) – Guedes (67. Jonas), Mitroglou (67. Raul)

Tore: 0:1 Mitroglou (63.), 0:2 Jonas (90.)

Schiedsrichter: Robert Schörgenhofer (AUT)

Zuschauer: 2.524 am Sonntagabend in Altach (Österreich)
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Niederlage gegen Lissabon

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 31.07.2016, 19:09

Wölfe unterliegen bei Sporting Lissabon mit 1:2 (0:2).
Der VfL Wolfsburg musste im fünften Testspiel in der diesjährigen Saisonvorbereitung gegen Sporting Lissabon eine 1:2-Niederlage hinnehmen. Die Tore für die Gastgeber im Kampf um die Troféu Cinco Violinos erzielten Islam Slimani (26.) und Adrien Silva (34.). Auf Seiten der Wölfe traf Anton Donkor (77.). Für einen zusätzlichen Wehrmutstropfen sorgte eine Verletzung von Mittelfeldabräumer Josuha Guilavogui, der in der zweiten Halbzeit ausgewechselt werden musste. Die nächste Testspiel-Herausforderung wartet auf den VfL Wolfsburg bereits am kommenden Donnerstag, 4. August. Dann trifft das Team von Cheftrainer Dieter Hecking auf den 18-maligen schwedischen Meister Malmö FF. Anstoß ist um 19 Uhr, die Partie wird live im Stream auf der VfL-Homepage zu sehen sein. Unmittelbar nach der Partie in Malmö reist der grün-weiße Tross ins zweite Trainingslager der Sommervorbereitung nach Bad Waltersdorf in Österreich.

Gegen Sporting Lissabon, das mit Kapitän Adrien Silva, Rui Patrício, Joao Mario und William Carvalho gleich mit vier frischgebackenen Europameistern in die Partie ging, begannen die Wölfe konzentriert. In der Abwehr stand das Team von Cheftrainer Dieter Hecking zunächst sicher, nach vorne fehlte jedoch die nötige Durchschlagskraft. Die Gastgeber agierten ebenfalls abwartend und so dauerte es knapp 26 Spielminuten ehe sich die erste bessere Einschussgelegenheit bot. Eine Flanke von Sportings Bruno César aus dem linken Halbfeld fand in der Mitte Islam Slimani, der den Ball per Rechtsschuss ins Netz der Wölfe beförderte. Nur acht Minuten später ereilte die Grün-Weißen der nächste Schock: Nach einem Foul von Christian Träsch an Bruno César im Strafraum des VfL entschied Schiedsrichter Rui Rodrigues auf Strafstoß. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Adrien Silva zur 2:0-Führung für die Gastgeber.

Angespornt durch den Rückstand zeigten sich die Wölfe in der Folge engagiert und wurden prompt durch gute Gelegenheiten belohnt. Zunächst verpasste der einschussbereite Bas Dost eine Flanke von Daniel Caligiuri nur haarscharf (41.). Den darauf folgenden Didavi-Eckball brachte Rodriguez per Fernschuss aus knapp 20 Metern auf den Kasten von Gästekeeper Patricio, der jedoch sehenswert parierte. So ging es mit einem 0:2-Rückstand für Grün-Weiß in die Kabine.

In Halbzeit zwei sahen die Zuschauer im Estádio José Alvalade XXI zunächst ein Spiel, dass sich vor allem zwischen den Strafräumen der beiden Kontrahenten abspielte. Viele sehenswerte Passstafetten im mittleren Drittel des Spielfeldes wurden letztlich nicht mit zwingenden Torchancen belohnt. Für eine Schrecksekunde sorgte schließlich Josuha Guilavogui. Nach einem Zweikampf im Mittelfeld blieb der Sechser der Wölfe benommen am Boden liegen und musste schließlich durch Amara Conde ersetzt werden.

Im weiteren Verlauf der Partie brachte Cheftrainer Dieter Hecking frische Kräfte ins Spiel. Unter ihnen auch Max Kruse und dem VfL-Stürmer boten sich direkt gute Gelegenheiten. Zunächst scheiterte Kruse per Flachschuss an Sporting-Schlussmann Patrício (69.). Nur eine Minute später landete ein Kopfball der Nummer elf in den Händen des portugiesischen Schlussmanns. Grün-Weiß zeigte sich nun selbstbewusster und bestimmte das Spielgeschehen. In der 77. Spielminute wurden die Wölfe schließlich für ihre Offensivbemühungen belohnt. Nach einem Konter verwertete Anton Donkor eine Hereingabe vom umtriebigen Ismail Azzoui zum 2:1-Anschlusstreffer. Zu einem weiteren Treffer und den damit verbundenen Ausgleich, der ein Elfmeterschießen nach sich gezogen hätte, reichte es für den VfL jedoch nicht mehr.

Die Stimmen zum Spiel
VfL-Cheftrainer Dieter Hecking: Es war das erwartet schwierige Spiel. In den ersten 20 Minuten hatten wir eine sehr gute Ordnung, aber dann bekommen wir ein Tor aus dem Nichts. Das ist im Moment das Problem. Sporting hat uns gezeigt, dass es auf internationalem Niveau keine echten Freundschaftsspiele gibt. Wir haben erst nach dem 2:0 angefangen mitzuspielen und hatten auch unsere Möglichkeiten. Besonders unsere jungen Spieler haben für frischen Wind gesorgt. Mit ihnen waren wir drauf und dran, auch den Ausgleich zu machen.

Anton Donkor: ​Das war heute eine echte Herausforderung für uns und ein guter Test. Das Tor war für mich ein tolles Erlebnis, noch besser wäre jedoch gewesen, wenn die Mannschaft noch mehr davon profitiert und wir letztlich gewonnen hätten.
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Test gegen Saint Etienne

Beitragvon Supporters Wolfsburg » 31.07.2016, 19:09

Ein weiterer Test in diesem Sommer: Im Rahmen des Trainingslagers in Bad Waltersdorf spielen die Wölfe am Dienstag, 9. August, gegen AS Saint-Étienne.
Die Partie gegen den französischen Erstligisten findet in Hartberg statt. Anpfiff ist um 18.30 Uhr und natürlich gibt es auch dieses Spiel im Livestream.

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